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Der Raumfahrer im Mikro und Makrokosmos Astro"psycho"nauten

Öl auf Leinwand, 115x115cm
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Öl auf Leinwand, 140x120cm
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Öl auf Leinwand, 120x120cm
Öl auf Leinwand, 120x120cm
Öl auf Leinwand, 140x120cm
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Öl auf Leinwand, 180x135cm
Öl auf Leinwand, 180x135cm
Öl auf Leinwand, 120x120cm
Öl auf Leinwand, 120x120cm
Öl auf Leinwand, 110x110cm
Öl auf Leinwand, 110x110cm


Zur Serie Astropsychonautik

Zu meinen Astro“psycho“nauten - der Astronaut im Mikro und Makrokosmos.
Der Mensch prägt seine Umwelt entsprechend den Strukturen seiner Grundhaltung zur Welt und zu sich selbst. Diese Denk- und Verhaltensstrukturen bestimmen die Möglichkeiten und Grenzen des Denkens und Handelns des Menschen – sie sind schöpferisch, begrenzen gleichzeitig und sind seinen fortlaufenden neuen Erfahrungen über die gesamte Zeitspanne des Lebens unterworfen.
Denk- und Verhaltensmuster zu verändern und neu zu strukturieren setzt den Willen voraus, sich selbst zu hinterfragen / sich selbst und sein Handeln zu reflektieren.
Für mich findet dies im bildnerischen Sinne seine Entsprechungen in der Raumfahrt.
Der Raumanzug des Astronauten stellt für mich dabei eine Allegorie für die Isolation zum Ursprung, aber gleichzeitig als Wille zur Veränderung dar.
Mein Astronaut steht für Innovation und uraltes Wissen über die Natur und die innere Natur des Menschen - quasi eine Symbiose zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Für die Raumfahrt sind die teuersten hochentwickelten Maschinen in einer Umgebung die absolut lebensfeindlich ist, notwendig. Alles was erfunden wurde und wird, hat jedoch immer zwei Seiten.
Die westliche Welt setzt seit Jahrhunderten eher auf den technischen Fortschritt ohne Rücksicht auf Ressourcen, Menschenrechte und Erhaltung der Natur. Diese Entwicklung ist leider zu oft auf einseitige destruktive kapitalistische Ziele reduziert.
Erst durch sich Entfernen vom eigenen Kosmos und das Verbinden mit seinen Mitmenschen und der Natur, gelingt es die Situation anders zu beurteilen und zu handeln.
Moralische und ethische Standards müssen verankert werden, um unser Überleben im Einklang mit der Natur auf diesem Planeten zu sichern.
Josef Beuys:
„Setzt man einen Punkt nach außen, von der man von oben auf die Sache schaut, kann man dort erst einen größeren Überblick über die Zusammenhänge bekommen.
Stellen sie sich vor, sie wären an einem sehr fernen Punkt, von der aus man auf die Erde schaut. Was würde ihnen als Wichtigstes erscheinen? Was wäre das Hervorstechendste und wie kann man von dem, was das Hervorstechendste ist und das Allerwichtigste ist, seinen Ausgangspunkt finden, um dann nach und nach in die Details zu kommen, zum Ursprung der Evolution gelangen. Erst durch das Entfernen von der eigenen Perspektive, gelingt es, die Situation anders zu beurteilen.“